Nahrungsmittel für eine gesunde Darmflora beim Hund

Aktualisiert: 23. November 2018
Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Damit der Hund eine gesunde Darmflora hat, muss die Verdauung funktionieren. Deshalb ist es oft wichtig, richtig zu entgiften.

  • Wer den Darm des Hundes unterstützen möchte und die richtigen Nahrungsmittel zuführen will, sollte am besten zwischendurch eine Darmreinigung veranlassen.

  • Krankheitserregende Keime können sich zum Beispiel in keinem gesunden Darmmilieu im Hundebauch bilden oder übermäßig vermehren.

Gesunder Hund mit Karotte

Entgiften und aufbauen

Der Darm des Hundes bietet quasi die größte Fläche zwischen der Außenwelt und dem Körper des Hundes. Die Darmflora bezeichnet die vielfältige Besiedelung von Keimen auf der Schleimhaut im Darm. Das System ist ein relativ kompliziertes mikroökologisches System. Dieses System hat viele Aufgaben.

Viele Aufgaben für den Darm

Schadstoffe und Nährstoffe werden resorbiert, gleichzeitig wird das Immunsystem im Darm stimuliert. Außerdem werden im Darm spezielle Substanzen durch die Darmbewegungen produziert, damit Krankheitserreger beseitigt werden können. Bakterien, welche Milchsäure bilden spielen hierfür eine ausschlaggebende Rolle und sind für das schwach saure Milieu im Darm verantwortlich.

Krankheitserregende Keime können sich zum Beispiel in keinem gesunden Darmmilieu im Hundebauch bilden oder übermäßig vermehren.

Schadstoffe aus der Umwelt

Durch die Umwelt und die Nahrungsmittel, bzw. Viren, Bakterien und Pilze kommt die Darmschleimhaut des Hundes allerdings ständig in Kontakt mit diversen Schadstoffen. Auch Parasiten können Probleme bereiten. Deshalb ist es wichtig, auf die Darmflora des Hundes zu achten, da ansonsten unterschiedlichste Folgekrankheiten entstehen können. Manchmal kann auch eine Futtermittelunverträglichkeit der Grund für Probleme im Darm des Hundes sein, Beispiele sind Futtermittelallergien und Ähnliches.

Gute Unterstützung

Wer den Darm des Hundes unterstützen möchte und die richtigen Nahrungsmittel zuführen will, sollte am besten zwischendurch eine Darmreinigung veranlassen. Danach kann der Hund seine Darmflora wieder auf natürlichem Weg aufbauen und auch gesund bleiben. Ganz besonders gereizt ist der Darm beispielsweise nach einer chemischen Wurmkur, denn die Regeneration dauert danach 5-7 Monate lang. Wer das Milieu im Hundedarm wiederherstellen möchte, kann Bachblüten, Schüssler Salze oder Globuli zufüttern. So kann die Darmflora des Hundes wieder ausgeglichen werden. Homöopathische Mittel sind in diesem Bereich besonders gefragt.

Gesunde Ernährung

Damit die Darmflora des Hundes auf Dauer gesund bleibt, ist eine natürliche und artgerechte Ernährung des Tieres entscheidend. Deshalb sollten sich die Hundebesitzer immer die Frage stellen, wo die Zutaten für das Hundefutter herkommen und wie sich das Hundefutter zusammensetzt.

Fertigfutter aufwerten

Es ist möglich, dass Fertigfutter für den Hund aufzuwerten, um die Darmflora zu unterstützen. Nicht umsonst lieben Hunde beispielsweise frischen Pansen, denn dieser bringt viele gute Mikroorganismen mit sich. Ein Beispiel sind Milchsäurebakterien, die den Darm besonders gut tun. Dasselbe gilt für das beliebte Leinöl, denn dieses enthält die so genannten Omega drei Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind für das Immunsystem des Hundes besonders wichtig.

Auch Haferflocken können die Darmflora des Hundes positiv unterstützen und dürfen gerne in das Hundefutter gemischt werden. Zudem liefern sie gesunde Ballaststoffe und viele B Vitamine.

Vollkorn und Kartoffeln

Manchmal darf es auch eine Scheibe Vollkornbrot oder abgekühlte Kartoffeln sein, auch etwas Kefir liefert gute Milchsäurebakterien. Hierbei sollte allerdings bedacht werden, dass die meisten Hunde Laktoseintoleranz sind. Besonders viel Insulin ist beispielsweise in Party Nacken enthalten.
Fermentiertes Gemüse ist für den Darm ganz besonders gut, denn auch dadurch werden viele gesunde Milchsäurebakterien in den Hundedarm transportiert. Dieses spezielle Gemüse lässt sich übrigens auch selbst zu Hause herstellen und ist bereits nach fünf Tagen fertig.

Gründe für einen geschädigten Hundedarm

Falsche Ernährung, Impfungen oder Wurmkuren können auch oft die Ursache für eine geschädigte Darmflora beim Hund sein. Bis sich die Darmflora wieder aufgebaut hat, dauert es oft länger, als ein halbes Jahr. Unterstützend wirken kann getreidefreies Hundefutter.

Inhaltsverzeichnis
  1. Entgiften und aufbauen
  2. Viele Aufgaben für den Darm
  3. Schadstoffe aus der Umwelt
  4. Gute Unterstützung
  5. Gesunde Ernährung
  6. Fertigfutter aufwerten
  7. Vollkorn und Kartoffeln
  8. Gründe für einen geschädigten Hundedarm
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