Wichtige Kriterien für einen Hundefutter Test

Aktualisiert: 6. November 2018
Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Es gibt nicht das Eine zu 100 % passende Hundefutter, da jedes Tier und somit sein Stoffwechsel unterschiedlich ist.

  • Serotonin ist ein Hormon, welches neben vielen anderen Funktionen auch die Aktivität des Hundes bestimmt. Zu meiden ist daher Maisfutter, da es Serotoninantagonisten enthält und einen hyperaktiven Hund noch aktiver machen kann!

  • Achten Sie auf Hundefutterpackungen darauf, dass das Futter kalt gepresst wurde. Kalt gepresstes Futter ist für den Hund gesünder und den etwas höheren Preis deshalb wert.

Große Auswahlmöglichkeiten

Die Auswahl an Hundefuttersorten und -marken ist riesig, im Fernsehen und im Internet kursiert ebenso viel Werbung für die verschiedenen Produkte. Dabei reicht die Palette von Billigfutter bis hin zu sehr teurem Spezialfutter. Dabei sind Zusätze nicht immer von größter Bedeutung, da beispielsweise Vitamin A als Zusatz in größeren Mengen zwar konservierend auf das Futter wirkt, dem Tier jedoch keinen biochemischen Vorteil bietet.

Hund steht vor Futternapf

Erkennen, ob das Futter zu dem Hund passt

Ob Ihrem Hund das Futter gut tut, lässt sich nicht bereits nach einer Woche genau sagen. Nährstoffe aus über längere Zeit aufgenommenem Futter werden in die Körperzellen eingearbeitet und erst nach Wochen komplett durch Nährstoffe aus dem neuen Futters ersetzt. Sie sollten Ihrem Tier daher eine Umgewöhnungszeit von ungefähr drei bis vier Monaten geben.

Mehrere äußere Erscheinungen können Ihnen zeigen, ob das Futter den Ansprüchen Ihres Hundes genügt.

Beispielsweise kann der Kot über seine Farbe, die Form und die Härte aussagen, ob das Futter gut verdaut werden konnte. Der Kot Ihres Tieres sollte bräunlich sein und eine gute Form aufweisen und darf nicht flüssig oder zu hart sein. Weiterhin sagt das Fell über den Glanz und die Festigkeit aus, ob es gut wächst. Gutes Futter lässt das Fell glänzen und macht es weich. Haarausfall dagegen zeigt an, dass das gewählte Futter von schlechter Qualität ist und dass auf ein anderes umgestiegen werden sollte. Beim Futter erkennen Sie am Geruch, ob es gut oder schlecht ist. Riechen Sie dazu an der Packung und entscheiden Sie sich nur dann für eine Marke, wenn der Inhalt nicht verdorben riecht, sondern einen angenehmen Geruch hat.

Qualität

Bei fleischhaltigem Futter sollten Sie in den Inhaltsangaben darauf achten, dass richtiges Fleisch und kein Fleischmehl verwendet wurde, da Fleischmehr häufig aus qualitativ minderwertigem Fleisch oder aus Fleischresten hergestellt wird.

Die Fleischzusätze sollten aus deutscher Haltung sein. Achten Sie zudem auf eine nicht zu lange Inhaltsstoffliste.

Zwar muss es nicht immer das teuerste Futter sein, jedoch weisen teurere Marken häufiger einen geringeren Anteil an unnötigen Zusätzen wie diversen Farbstoffen, Konservierungsstoffen oder Geschmacksverstärkern auf. Da jeder Hund sowohl charakterlich als auch biologisch einzigartig ist und sich somit auch sein Stoffwechsel von dem anderer Hunde unterscheidet, haften wir für die oben genannten Empfehlungen nicht und legen Ihnen im Zweifelsfall eine Beratung durch einen Tierarzt nahe. Weitere Informationen finden Sie in einem beliebigen Hundefutter Test.

Inhaltsverzeichnis
  1. Große Auswahlmöglichkeiten
  2. Erkennen, ob das Futter zu dem Hund passt
  3. Qualität
Wie finden Sie diesen Beitrag?
291+
0
Entspricht einer Bewertung von 5 / 5
 

Noch kein Erfahrungsbericht vorhanden.

Helfen Sie anderen Besuchern und hinterlassen Sie den ersten Erfahrungsbericht zum Thema.

Submit a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Neuen Kommentar verfassen

Ähnliche Beiträge im Bereich Hundefutter