Hundenahrung Basis, (k-)ein Buch mit sieben Siegeln

Aktualisiert: 17. November 2018
Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Der Hund ist und bleibt ein Fleischfresser, eine Sache, die leider oft in den Hintergrund gedrückt wird, da heute nur die wenigsten Hundehalter barfen.

  • Feucht-Futter, Trockenfutter und Barfen sind die groben Unterscheidungen in der heutigen Fütterung von Hunden, als weitere Unterkategorien zu nennen sind Welpen-Futter, Adult-Futter und Senior-Futter.

  • Premium-Futtersorten, Sensitive-Futtersorten und weitere Spezialfuttersorten komplettieren mittlerweile die Auswahl.

Die oberflächliche Unterscheidung zwischen Nass.- und Trockenfutter zeigt, das Feucht-Futter enthält zusätzlich Wasser, dass Trockenfutter nicht. Geht man weiter in die unterschiedlichen Zusammensetzungen, so sehen wir auf den ersten Blick, dass die Anteile an Fleisch, tierische Nebenerzeugnisse, Getreide, usw. sich auch häufig stark voneinander unterscheiden und gerade im Trockenfutter häufig der Anteil an Getreide, Zusatzstoffen usw. viel höher ist als beim Feucht-Futter (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel).

Ein hochwertiges und für Ihren Hund geeignetes Futter zu finden ist bei der heutigen, riesigen Auswahl sehr schwer geworden, es sei denn Sie entscheiden sich fürs Barfen. Aber auch dabei gibt es vieles zu beachten, denn so leicht und einfach es sich anhört, so ist es das leider nicht wirklich. In einem eigenen Hundefutter Test oder Bio Hundefutter Test bei Ihnen daheim sollten Sie sich dieser Fragestellung annehmen.

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Trocken- oder Feucht-Futter?

Die Vorteile für den Halter von Feucht.- oder Trockenfutter liegen klar auf der Hand, sie lassen sich leicht füttern, sind relativ lang haltbar und es gibt sie in verschiedenen Verpackungseinheiten. Vorteile für den Hund: Er wird bei einem hochwertigen, ausgewogenen Futter schnell satt, braucht häufig nicht wirklich stark kauen und dadurch ist er schnell zufrieden zu stellen. Aber, ist dieser genannte Vorteil für den Hund wirklich ein Vorteil? Eher nicht, denn gutes, intensives kauen verhindert Zahnstein und erleichtert die Verdauung.

Also, doch eher Trockenfutter füttern? Hier taucht das nächste Problem auf, denn Hunde trinken oft nicht genug und dadurch kommt es gern zu Verstopfungen und später zu vielen weiteren Problemen, die nicht sein müssten. Hochwertige Futtersorten sind nicht billig und enthalten einen höheren Anteil Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse. Kartoffeln, Nudeln oder Reis und auch Getreide nimmt eher einen geringen Teil ein und auch Gemüse wird nur wenig im Futter enthalten sein.

Ob dann das hochwertige Futter wirklich nur aus Trocken- oder nur aus Feucht-Futter bestehen sollte, da scheiden sich die Geister und der beste Weg liegt auch hier wohl im Mittelmaß. Viele Hersteller bieten mittlerweile ihr Futter als Trocken- und auch als Feucht-Futter mit verschiedenen Fleischsorten an und einem Wechsel zwischen Feucht und Trocken sollte kein Problem mehr darstellen und ein langes Leben des besten Freundes des Menschen garantieren können.

Barf oder auch Biologisch artgerechtes Rohfutter

Der Begriff scheint etwas verwirrend zu sein, da es ganz unterschiedliche Auslegungen und Kurzsätze dazu gibt. Von den englischen Sätzen: „bones and rawfeed“ bis hin zu „born again rawfeeders“ und vieles mehr, kursieren die unterschiedlichsten Sachen. An sich, besagt das Barfen eine ursprüngliche Art der Hundefütterung und bedarf einem gewissen Grundwissens, denn Fleisch allein macht keine gute Barfernährung.

Beim Barfen ist es sehr wichtig, Vitamine und Mineralstoffe dazu zu geben. Ob diese Vitamine nun aus Gemüse bestehen oder eine spezielle Mischung in Pulverform dazu gegeben wird und in welchem Maße, richtet sich nach dem Bedarf des einzelnen Hundes, bzw. der unterschiedlichen Hunderasse und natürlich dem Alter des Hundes, dazu muss auch die Anforderung bedacht werden, welche wir an den Hund stellen, dasselbe gilt für die hinzu zu fügenden Mineralstoffe. Einige bekannte Futterhersteller von Hundefutter bieten auch dazu mittlerweile spezielle Sorten und Verpackungsgrößen an, welche alles enthalten was notwendig ist.

Beim Barfen steht natürlich das Fleisch und die Knochen im Vordergrund. Die Vorteile dieser Fütterung für den Hund liegen klar auf der Hand, denn Fleisch ist „sein Gemüse“, wenn man so will. Die Barfernährung ist wie schon erwähnt ursprünglich und spricht nicht nur die unterschiedlichen Sinne des Hundes an, sondern erfordert ausgiebiges Kauen, was dem Zahnfleisch und dem Magen- Darmtrakt zu Gute kommt, dazu kann diese Ernährung viel Abwechslung bieten durch unterschiedliche Fleischarten, Gemüsesorten und diverse Beilagen.

Klar, dies geht auch bei den Feucht-Futtersorten und beim Trockenfutter, Auswahl gibt es ja genug, aber der Effekt, Kiefer zu stärken, Verdauung zu erleichtern und die Freude zu sehen wie lange sich ein Hund mit einem Knochen beschäftigen kann geht bei der leichten Fertig-Futter-Fütterung verloren. Einen ausführlichen Artikel zum Thema Getreidefreies Hundefutter finden Sie ebenfalls auf unserer Webseite.

Das Fazit?

Die Entscheidung, welche Fütterungsart und welches Futter für welchen Hund das richtige ist wird immer bei Ihnen als Halter liegen und Sie müssen sehen womit Ihr Hund am besten klar kommt. Barfen ist nicht jedermanns Sache und eben mit einigem Aufwand verbunden, auch wenn es dazu bereits fertig angerichtetes Futter gibt. Das Barfen bietet einige Vorteile, aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass z.B. ein älterer Hund nicht unbedingt mehr Knochen beißen kann und ein Welpe erst noch Zähne bekommen muss bevor er Knochen beißen oder Fleischstücke wirklich zerreißen kann.

Hundefutter sollte also dem Hund entsprechend gegeben werden und ein Wechsel zwischen verschiedenen Sorten oder Arten der Fütterung kein Tabu sein, sondern ruhig statt finden. Ein gesunder Hund und ein langes, gesundes Hundeleben ist das Ziel einer gesunden und artgerechten Hundefütterung und da kann es nicht falsch sein, wenn Abwechslung sein Leben bereichern kann.

Quelle: http://hundefuttertests.de/adult-hundefutter/

Inhaltsverzeichnis
  1. Barf oder auch Biologisch artgerechtes Rohfutter
  2. Das Fazit?
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